Kategorien
Allgemein

Moderne Landwirtschaft – Versuch einer Begriffsklärung

image_pdfimage_print

Moderne Landwirtschaft ist

…mit viel Schulden
viel zu große Ställe zu bauen,
damit viel zu viele Lebensmittel zu produzieren,
die viel zu billig verramscht werden,
um dann mit noch mehr Schulden
noch größere Ställe zu bauen.

oder

…wenn der Bauer mit dem Geld, das er nicht hat,
teure Technik kauft,
um massenhaft billige Lebensmittel zu produzieren
für Leute, die ihn dafür hassen,
die aber dadurch reich werden,
und ihm dann sein Land abkaufen,
damit er seine Schulden bezahlen kann.

Wer hat andere Vorschläge?

Formuliert eigene Denkanstöße in den sozialen Netzwerken!

Natürlich hat die moderne Landwirtschaft auch große Vorteile:

Billige Nahrung in Hülle und Fülle für den Verbraucher,

Arbeitserleichterung durch Technik für den Landwirt.

Verschuldung aber erzeugt Wachstumsdruck. Wer Schulden bedienen muß, kann nicht auf Einnahmen verzichten. Niedrige Erzeugerpreise können nur durch höhere Mengen kompensiert werden. Wer die Schulden nicht mehr bedienen kann, muß Land verkaufen.

Lange vorbei die Zeiten, in denen ein Bauer eine Ernte auf dem Halm, eine in der Scheune und eine auf der Bank hatte.

Wachsende Verschuldung ist die zwangsläufige Folge eines planwirtschaftlichen Kreditgeldsystems, in dem alte Schulden nicht mehr getilgt, sondern durch neue Schulden abgelöst (überrollt) werden, die disziplinierende Wirkung des Zinses außer Kraft gesetzt ist und die Geldmenge durch die Zentralbanken ständig ausgeweitet wird.

Das von Schulden getriebene Überangebot führt in der ganzen Welt zu ruinösem Wettbewerb in der Rohstoffgewinnung, nicht nur bei Agrarrohstoffen. Weil die Schulden überall schneller wachsen als die Einnahmen, ist die ganze Welt auf dem Weg in den Ruin.