bauernbefreiung.eu

Ohne Bauern keine Zukunft!

Liebe Mitbürger,
wir machen uns Sorgen um die Erde, von der wir alle leben. Der Niedergang der Landwirtschaft erfüllt uns mit großer Sorge. Wir alle sind mit unserer Lebensweise für den Zustand der Erde verantwortlich. Unsere Verantwortung beginnt bei uns selbst und im eigenen Land.

Die industrialisierte Landwirtschaft ist angewiesen auf stete Versorgung mit Energie und Technik; sie ist abhängig von Welthandel, Transporten, Subventionen und Finanzsystem. Moderne Landwirtschaft verbraucht oft mehr Energie, als sie selbst aus Sonne und Boden gewinnt. Im Falle einer Versorgungskrise wird eine solche Landwirtschaft die Bevölkerung nicht ernähren können. Sie ist auch nicht wirtschaftlich und kann nur durch Subventionen am Leben gehalten werden.

Krisenhafte Zustände wird es in der Welt des 21. Jahrhunderts mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder geben. Nur eine leistungsfähige, regionale und bäuerliche Landwirtschaft kann die Bevölkerung in Notzeiten mit Grundnahrungsmitteln versorgen. Regionale Selbstversorgung wird das Gebot der Stunde sein, wenn globale Plünderung nicht mehr möglich ist.

Deshalb lieber heute als morgen: Wiederaufbau regionaler Versorgungsstrukturen durch

  1. Verbot von Futtermittelimporten in die EU
    Tierische Produkte sollten in der EU nur mit Futter von eigenen Flächen in der EU erzeugt werden.
  2. Wirksame EU-Einfuhrzölle auf Nahrungsmittel und Agrarrohstoffe
  3. Beschränkung des Einsatzes von Chemie in der Landwirtschaft
    Stärkung der Landwirtschaft durch Nutzung eigener Ressourcen statt zugekaufter, mit hohem Energieaufwand hergestellter Betriebsmittel. Keine Antibiotika in der Tierhaltung!
  4. Abschaffung aller Agrarsubventionen
    Ausrichtung auf europäische und regionale Selbstversorgung wird es Landwirten erlauben, auskömmliche Preise für ihre Erzeugnisse zu erzielen. Subventionen werden nicht mehr notwendig sein.

Diese Maßnahmen hätten schon vor dreißig Jahren umgesetzt werden müssen. Nun ist die bäuerliche Landwirtschaft Vergangenheit, es gibt schon fast keine Bauern mehr.

Noch können wir uns an Fortschritt, Welthandel, Erdöl und Strom berauschen. Wir alle ahnen, dass es so nicht bleiben wird. Auf Rausch und Verschwendung werden Kater und Mangel folgen. Wenn das tägliche Brot fehlt, wird man die Bauern vermissen.

Ohne Bauern keine Zukunft! Deshalb muss Europa die Ausbeutung seiner Bauern durch Industrie und Weltmarkt beenden – jetzt!

Veränderung beginnt von unten, gemeinsam können wir etwas verändern! Jeder kann etwas tun. Weltanschauliche Unterschiede, Herkunft, Religion oder Parteizugehörigkeit spielen keine Rolle.

Stellt Fragen an Politiker und Verbände! Fordert langfristige Konzepte für Landwirtschaft und Krisenvorsorge!

Erstunterzeichner:

Michael Beleites http://www.michael-beleites.de

PD Dr. Jörg Gerke https://www.ostdeutsche-bodenpolitik.de

Joachim Schaffer-Suchomel https://www.brainfresh.net

Alois Wohlfahrt https://www.bergbauern.de

Tilman Ziegler https://www.liegeboxen.de